Was ist beim Kauf von Designsofas zu beachten?

Hülsta Sofa

In einem modern gestalteten Wohnraum dürfen Designersofas nicht fehlen. Schließlich strahlen diese Möbelstücke ein ganz besonderes Flair aus, ganz gleich, ob sie im Wohnzimmer oder in der Lounge aufgestellt wurden. Ein Designersofa ist allerdings nicht nur ein gewöhnliches Möbelstück, sondern vielmehr ein Statement, mit dem der Besitzer sein ganz persönliches Lebensgefühl ausdrückt. Ein Grund dafür besteht darin, dass Sofas in unzähligen Variationen existieren, sodass die Designer ihrer Fantasie bei der Gestaltung des Möbelstücks in keiner Weise Grenzen setzen müssen.

Und schließlich machen die richtigen Designsofas jeden Raum zu einem ganz besonderen Wohnraum. Das gilt für moderne Lofts im industriellen Look ebenso wie für das gemütliche Wohnzimmer im Retro-Stil. Denn Designersofas überzeugen in aller Regel mit einer exquisiten Auswahl an Farben und Materialien, sodass sie besonders gut zur Geltung kommen. Bei Ledersofas gehören dazu etwa schwarzes Büffelleder oder Leder, das spezielle Vernarbungen aufweist. Bei Stoffsofas kommen hingegen eher exklusive Stoffe zum Einsatz.

Um diese Materialien richtig in Szene zu setzen, lassen die Designer auch bezüglich der Formgebung der Fantasie freien Lauf. So zeichnen sich Sofas, die von Designern gestaltet wurden, etwa durch extravagante Rückenlehnen aus. Natürlich werden auch die Füße der Sofas exklusiv gestaltet. Für den sicheren Stand sorgen besonders oft verchromte Füße oder besondere Holzarten. Wer Designersofas kaufen möchte, sollte allerdings einige Qualitätsmerkmale beachten, damit er auch wirklich das Sofa seiner Träume kaufen kann, das die Einrichtung seiner Wohnung exklusiv bereichert.

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Welches Sofa für welchen Zweck?

Ein wichtiger Aspekt, damit das Sofa perfekt in die Wohnung passt, ist natürlich die richtige Kategorie. Denn Sofas gibt es in den verschiedensten Ausführungen: 

  • als Einzelsofa
  • als Modulsofa
  • als Schlafsofa und Liege
  • als Ecksofa

Während Einzelsofas üblicherweise als Zwei- oder Dreisitzer für Wohnzimmer oder Büro angeboten werden, bestehen Modulsofas aus verschiedenen Einzelteilen. Das bedeutet: Wer ein Modulsofa kaufen möchte, kann sich seine persönliche Sitzlandschaft ganz individuell zusammenstellen. Liegen und Schlafsofas dagegen zeichnen sich durch ein Höchstmaß an Bequemlichkeit aus. Und das Beste: Sie stellen eine zusätzliche Schlafstätte für unvorhergesehene Gäste dar. Ecksofas dagegen bieten besonders viel Platz auf relativ kleinem Raum.


Das Sofa-Design im Wandel der Zeit

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Vorlieben von Designern und Kunden gleichermaßen stark geändert. So waren in den 1950er und 1960er Jahren vor allem gedeckte Farben und Kombinationen aus Stoff und Holz angesagt. Die Kunden legten in erster Linie Wert auf ein funktionales Design. In den 1970er Jahren, als sich der Stil der Wohnungseinrichtungen insgesamt änderte, wurden die Muster für Sofas größer und die Farben greller.
Heute sind dagegen in erster Linie klare Farben und Formen angesagt. Besonders beliebt ist etwa das italienische Design, das sich durch seinen Minimalismus auszeichnet. In die gleiche Richtung geht der skandinavische Stil, wobei hier die Funktionalität noch etwas mehr im Vordergrund steht.

Besonders geschätzt werden von den Kunden moderne Schlafsofas, die als echter Allrounder in der Wohnung gelten dürfen. Sehr gefragt sind diese Modelle von Personen, die in ihrer Wohnung nur wenig Platz haben – sie können sich mit einem Design-Schlafsofa nämlich das Bett sparen und leben damit zumindest optisch betrachtet in einer größeren Wohnung.


Was sind die wichtigsten Kaufkriterien?

Wer Designersofas kaufen möchte, sollte auf einige Qualitätsmerkmale achten. Schließlich handelt es sich bei einem Sofa um eine Investition für mehrere Jahre. Und der Käufer sollte sich eben mit seinem Sitzmöbel rundum wohlfühlen können. Das sind die wichtigsten Kriterien:

Worauf ist beim Sitz- und Liegekomfort zu achten?

Grundsätzlich sollte das Sofa weder zu hart noch zu weich sein. Bei einem Schlafsofa kommt hinzu, dass dieses über eine ebene Matratze verfügen sollte. Denn bei so manchem Sofa sind die Sitz- und die Rückenfläche unterschiedlich beschaffen, sodass der Besitzer oder sein Gast gezwungen ist, schräg zu liegen. Besitzt das Sofa starke Übergänge an den Kissen oder quer verlaufende Rillen, kann dies den Sitz- oder Liegekomfort ebenfalls erheblich beeinträchtigen.

Optisch wirkt ein Bezug aus Kunstleder zwar eher kühl, dennoch kann dieser weich und hart gleichermaßen sein. Eine gute Wärmefunktion haben Bezüge aus Mikrofaser – in den meisten Fällen handelt es sich dabei um Polyester – diese haben allerdings auch den Nachteil, dass sich die Bezüge schnell elektrostatisch aufladen können.

Welcher Matratzentyp sind Sie?

​Ähnlich wie bei Betten gibt es auch bei Sofas unterschiedliche Matratzentypen. Gängig sind folgende:

  • Die Federkernmatratze gilt als gesündeste Variante, auch für den Rücken. Das Herz einer Federkernmatratze ist ein Kern aus Stahlfedern, der sowohl für die Flächen- als auch die Punktelastizität der Matratze verantwortlich ist.
  • Schaumstoffmatratzen, die in früheren Jahren eher verpönt waren, besitzen einen Kern aus Kaltschaum. Diese Matratzen passen sich besonders gut an den Körper des Sitzenden oder des Liegenden an. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich Milben auf diesen Matratzen äußerst ungern ansiedeln.
  • Futon-Sofas besitzen eine dünne und zugleich harte Matratze, die aus Baumwollfasern besteht. Allerdings bieten diese Sofas nur einen begrenzten Komfort.

Wie bequem sollte ein Designersofa sein?

Grundsätzlich gelten Designersofas ebenso wie herkömmliche Sofas als äußerst bequem. Denn die Couch lässt sich ebenso wie ein Sessel noch zusätzlich mit mehreren Kissen bestücken, sodass es besonders einladend wird. Wer das Sofa auch als Bettersatz nutzen möchte, greift allerdings besser zu einem Dreisitzer. Denn bei Sofas mit zwei Sitzen ist die Polsterung mitunter sehr hart, weshalb es darauf schnell zu Rückenschmerzen kommen kann. Wer die Schlaffunktion seines Sofas regelmäßig nutzen möchte, sollte ferner darauf achten, dass das Sofa mit einem Lattenrost ausgestattet ist. Ist die Couch zudem mit einer ausreichend harten Matratze ausgestattet, bietet sie nahezu denselben Liegekomfort wie ein Bett.

Welche Rolle spielt das Gewicht eines Sofas?

Soll das Sofa an einem festen Platz in der Wohnung stehen, ist dessen Gewicht zunächst einmal unerheblich, zumal es ohnehin von einigen Helfern in die Wohnung gebracht werden muss. Will der Besitzer das Sofa hingegen in der Wohnung bewegen, beispielsweise, weil er gern neu gestaltet oder das Sofa als Schlafsofa nutzen möchte, spielt das Gewicht sehr wohl eine Rolle. Schließlich muss er das Möbelstück unter Umständen allein in der Wohnung hin und her bewegen können. Wer also ein möglichst leichtes Sofa kaufen möchte, sollte besser zu einer Couch mit zwei Sitzen greifen, weil diese ein deutlich geringeres Gewicht auf die Waage bringt als eine Dreisitzer-Couch.


Worauf ist beim Aufbau des Sofas zu achten?

Ein leichter Aufbau ist insbesondere bei Schlafsofas, die häufig benutzt werden, wichtig. Das heißt: Das entsprechende Sofa sollte von einer Person auf- und abgebaut werden können. Besonders unkompliziert sind Schlafsofas, die sich ausziehen lassen. Der Grund: Bei dieser Variante muss die Matratze lediglich hervorgezogen werden.

Wofür benötigt man einen Bettkasten?

Ein Bettkasten ist nicht nur bei einem Schlafsofa ein äußerst sinnvolles Extra. Üblicherweise befindet sich dieser Kasten direkt unter der Sitzfläche. Darin lassen sich Kissen, Decken, aber beispielsweise auch Spiele bestens platzsparend verstauen. Vor allem Ecksofas sind in aller Regel mit einem großen Bettkasten ausgestattet, weil dieser sich eben über zwei Liegeflächen erstreckt.

Wie wird ein Sofa gepflegt und gereinigt?

Schon beim Kauf des Sofas sollte der Besitzer an die Zukunft – also auch an die Reinigung des Sofas denken. Denn bei Ledersofas wird die Lebensdauer ebenso verlängert, wie bei Sofas mit Stoffbezug, wenn diese richtig gepflegt werden. So sollten die Sofas regelmäßig von Staub befreit werden, indem sie abgeklopft werden oder mit dem Staubsauger und einer Polsterdüse vorsichtig abgesaugt werden. Ein Ledersofa sollte zudem gelegentlich feucht abgewischt werden. Dies lohnt sich aber auch bei einem Sofa mit Stoffbezügen. Denn durch das feuchte Abwischen wird das elektrische Aufladen der Fasern verhindert. Zudem erhöht sich hierbei deren Elastizität.

Wichtig: Bitte beachten Sie unbedingt die Pflegehinweise des Herstellers, da Sie sonst eventuelle Gewährleistungsansprüche verlieren.